Klöster in Baden-Württemberg
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Sackbrüderhaus Esslingen - Geschichte

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Der Esslinger Konvent der Sackbrüder, die erste Niederlassung in Schwaben, wird nur in einer Urkunde von 1268 erwähnt. Otto, der Provinzialprior der deutschen Ordensprovinz, verpflichtete sich darin gegenüber dem Domkapitel von Speyer als Inhaber des Patronatsrechts der Stadtkirche, in keiner Weise die Rechte des Plebans in der Pfarrkirche St. Dionys zu schmälern. Zudem sollte das genehmigte Klosterareal innerhalb der - vermutlich äußeren - Stadtmauer nicht ohne Zustimmung vertauscht werden.

Das Kloster wurde wohl von den Augustiner-Eremiten übernommen, nachdem 1274 der Orden der Sackbrüder auf dem Zweiten Konzil von Lyon aufgehoben worden war.

JOACHIM J. HALBEKANN     
LITERATUR
-<Württ. Klosterbuch> 236 (J. J. HALBEKAMM).
- <KB Esslingen> I, 462-465.
- R. UHLAND: Die Esslinger Klöster im Mittelalter. In: Esslinger Studien 8 (1961) 7-42, hier 25f.
- K. ELM: Ausbreitung, Wirksamkeit und Ende der provencalischen Sackbrüder (Fratres de poenitentia Jesu Christi) in Deutschland und den Niederlanden. In: Francia 1 (1973) 257-324.
- K.FAST (Hg.): Zwischen Himmel und Erde. Klöster und Pfleghöfe in Esslingen : eine Ausstellung der Städtischen Museen und des Stadtarchivs Esslingen am Neckar in der Franziskanerkirche Esslingen, 27. September 2009 bis 31. Januar 2010. Begleitpublikation im Namen der Stadt Esslingen am Neckar. Petersberg 2009.
QUELLEN
-Staatsarchiv Ludwigsburg B 169: Esslingen, Reichsstadt
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